Auggen – ein Überblick

Geschichte

Die Siedlungsgeschichte des Markgräfler Winzerdorfs Auggen – erstmals 752 n. Chr. urkundlich erwähnt – reicht ca. 6.000 Jahre weit zurück. Funde aus der Zeit der Kelten und Römer belegen es. Auggen erstreckt sich über eine Fläche von 1.415 ha und zählt etwa 2.500 Einwohner. Seit der Verwaltungsreform der 70er-Jahre ist Auggen Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband »Müllheim–Badenweiler«.

Infrastruktur

Auggen verfügt über eine gute Infrastruktur; im Gewerbegebiet haben sich qualifizierte Unternehmen angesiedelt. Historische Bausubstanz im Dorfkern wurde mit Fingerspitzengefühl saniert und neue
Wohngebiete erschlossen.

Weinbau

Der örtliche Weinbau in den bekannten Lagen »Schäf« und »Letten« mit einer Anbaufläche von 250 ha wird umweltschonend bewirtschaftet, wie auch ein großer Teil der Gemarkungsfläche als Wasserschutzgebiet ausgewiesen ist. Die Weine und Sekte des Winzerkellers Auggener Schäf, der Weingüter sowie der Sektkellerei Reinecker erlangen große Erfolge, ebenso die Produkte der weitbekannten Obstkelterei Jacoby.

Kulturleben

Hervorstechend im Auggener Kulturleben sind die seit 30 Jahren bestehende Städtepartnerschaft mit der südfranzösischen Weinbaugemeinde Châteauneuf du Pape, das jährlich stattfindende Auggener Winzerfest
mit Jahrmarkt und die Vereine mit ihrer ausgeprägten Jugendarbeit.

Tourismus

Neben dem Weinbau kommt dem Fremdenverkehr ein großer Stellenwert zu. Die vielen Gastronomiebetriebe repräsentieren eine kulinarische Vielfalt mit regionaler und internationaler Küche. Wein- und Waldlehrpfad sowie abwechslungsreiche Wanderwege in den Weinbergen mit herrlichem Ausblick in die Vogesen bieten dem Naturfreund vielfältige Erholungsmöglichkeiten.