Aktuelles
Pressemitteilung
„Auggen weiter denken“ – Bürger:innen bringen sich aktiv in Zukunftswerkstatt ein
Auggen, 23. Juli 2025 – Unter dem Motto „Auggen weiter denken“ fand am Mittwoch eine Zukunftswerkstatt im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzepts (GEK) statt. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich aktiv in die strategische Entwicklung ihrer Gemeinde einzubringen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gemeinde Auggen gemeinsam mit dem Institut für kommunikatives Handeln und der KommunalKonzept Sanierungsgesellschaft mbH. Ziel des Treffens war es, Ideen für die künftige Gestaltung Auggens zu sammeln und den Dialog zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik zu stärken.
Das Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) bildet die Grundlage für eine nachhaltige und förderfähige Entwicklung der Gemeinde. Es umfasst zentrale Handlungsfelder wie soziale Infrastruktur, Mobilität, städtebauliche Entwicklung, Nahversorgung sowie Klima und Nachhaltigkeit. Die Besonderheit: Die Erstellung des Konzepts erfolgt im Trialog zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Gemeinderat.
Breite Beteiligung – differenzierte Impulse
Im Zentrum der Veranstaltung standen die Auswertung einer umfassenden Bürgerumfrage mit über 130 Rückmeldungen, erste Erkenntnisse aus einer Kinder-Ortsrallye sowie vier thematische Dialogstationen („Marktplätze“). Die Rückmeldungen machten deutlich: Die Menschen in Auggen haben klare Vorstellungen von der Weiterentwicklung ihres Ortes – und viele der geäußerten Impulse ergänzen sich über die Themenfelder hinweg.
Soziale Infrastruktur war ein zentrales Thema – hier wurde ein deutliches Bedürfnis nach mehr Begegnungsorten und generationsübergreifenden Angeboten sichtbar. Genannt wurden etwa ein Dorfcafé, ein Ort zum Verweilen im Ortskern, Angebote für Jugendliche sowie Mobilitätslösungen für ältere Menschen. Diese Bedarfe korrespondieren mit den Entwicklungsperspektiven für konkrete Orte: Für das Martin-Luther-Haus, den Pfarrgarten und das ehemalige Schulhaus wurden vielfältige Nutzungsideen eingebracht – etwa als Ort für Kultur, Begegnung, Lesungen, Musik oder Spiel. Diese baulichen Potenziale könnten – richtig umgesetzt – einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der sozialen Infrastruktur im Ort leisten.
Auch im Bereich der städtebaulichen Entwicklung wurde ein gemeinsames Bild sichtbar: Es braucht mehr Qualität und Aufenthaltsmöglichkeiten im öffentlichen Raum – insbesondere im Ortskern. Der Rathausplatz, der Pfarrgarten und das Umfeld des Bahnhofs wurden mehrfach als Orte benannt, an denen gestalterische Verbesserungen, barrierefreie Zugänge oder die Schaffung kleiner Treffpunkte notwendig wären.
Ein Thema, das fast alle Beteiligungsformate durchzog, war der Verkehr. Die Rückmeldungen reichten von der Lärmbelastung entlang der B3 über das fehlende Sicherheitsgefühl an Schulwegen bis hin zu sehr konkreten Vorschlägen wie neuen Querungshilfen, Kreisverkehren oder Tempobegrenzungen. Besonders auffällig war die Vielzahl an sehr detaillierten Ortsangaben: Kurven, Einmündungen, Einbahnregelungen, Engstellen, Schleichwege – überall dort zeigten sich Sorgen um Sicherheit, Lärm oder Regelverstöße.
Extra-Beteiligung zum Thema Verkehr
Weil das Thema Verkehr so viele Menschen beschäftigt hat und die Rückmeldungen sehr konkret waren, werden alle Hinweise aus der Zukunftswerkstatt – ergänzt um die Verkehrsthemen aus der Bürgerumfrage – nun in einer digitalen Karte zusammengeführt. Diese wird ab August unter www.kommune-gestalten.de/auggen veröffentlicht. Dort haben alle Bürgerinnen und Bürger nochmals die Gelegenheit, fehlende Hinweise zu ergänzen oder neue Verkehrsthemen zu benennen.
Nächster Schritt: Diskussion im Gemeinderat
Alle Anregungen und Ideen aus der Zukunftswerkstatt werden nun auf einer Vorschlagsliste der Bürgerinnen und Bürger zusammengeführt. Diese Liste bildet die Grundlage für die weitere kommunalpolitische Diskussion. Der Gemeinderat wird am 11. September 2025 darüber beraten, welche Vorschläge Priorität erhalten und in welcher Form sie weiterverfolgt werden können.
Bürgermeister Ulli Waldkirch zog ein positives Fazit: „Wenn wir wollen, dass Auggen auch in Zukunft lebenswert bleibt, dann müssen wir heute die richtigen Investitionen anstoßen. Die vielen guten Ideen, die die Bürgerinnen und Bürger eingebracht haben, zeigen: Wir haben dafür eine starke Basis.“
Keine Papierfotos mehr möglich bei Beantragung Personalausweis/Reisepass
Papierfotos werden ab dem 1. August 2025 für die Antragstellung von Ausweisdokumenten nicht mehr akzeptiert.
Alternativ können digitale Passbilder weiterhin bei zertifizierten Fotostudios oder Drogeriemärkten erstellt werden.
Der dort erstellte QR-Code muss beim Termin im Einwohnermeldeamt vorgelegt werden.
Derzeit können noch keine Fotos für eine Neubeantragung eines Personalausweis/Reisepass auf dem Rathaus gemacht werden.
Sobald die Umstellung erfolgt ist, werden wir Sie umgehend darüber informieren.
Wichtiger Hinweis: Für Führerschein-Anträge werden weiterhin biometrische Papierfotos benötigt.
Digitale Meldung einer defekten Straßenbeleuchtung
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ab sofort können Sie Störungen unserer Straßenbeleuchtung online melden.
So melden Sie eine Störung
Link zur Meldung bei Störungen unserer Straßenbeleuchtung
Nutzen Sie dazu einfach diesen Link : http://www.naturenergie-netze.de/stoerung-strassenbeleuchtung-melden
So melden Sie eine Störung:
1. Geben Sie bitte zunächst den Ort, die Straße und gegebenenfalls die Hausnummer der defekten Straßenbeleuchtung in das Eingabefeld ein und klicken Sie auf die Such-Lupe.
2. Die ausgewählte Straße wird im Kartenausschnitt angezeigt.
3. Vergrößern Sie bei Bedarf den Kartenausschnitt, bis die einzelnen Leuchten als kleine grüne Pins sichtbar sind.
4. Wählen Sie durch Anklicken eines Pins die Leuchte aus, deren Störung Sie melden möchten.
5. Entscheiden Sie sich für die Art der Störung aus der Liste oder beschreiben Sie die Störung.
Bekämpfung der Tigermücke in Auggen
Maßnahmen und Infos
Auch in der Gemeinde Auggen nimmt die Zahl der asiatischen Tigermücke zu. Auf dieser Seite finden Sie hilfreiche Tipps zum Umgang und Eindämmung der Tigermücke. Durch den globalen Austausch von Waren und den Reiseverkehr ist es fast unmöglich, die eingeschleppte Stechmücke in unserer Region wieder auszurotten. Jedoch ist eine Bekämpfung und Eindämmung sinnvoll und möglich. Die Gemeindeverwaltung ist hier jedoch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.
Das Ziel: die Bekämpfung und Eindämmung der asiatischen Tigermücke durch die Vernichtung der Brutstätten
Informationsplakat | JPG 108 kB |
Gullypate werden
Gemeinsam gegen die Tigermücke
Ihre Aufgaben als Gullypate
Gullypaten gesucht | PDF 608 kB |
Willkommen in Auggen
Liebe Besucherin, Lieber Besucher,
wir laden Sie herzlich ein, unseren lieblichen Wein- und Erholungsort Auggen bei einem digitalen Rundgang näher kennen zu lernen.
Der Weinort Auggen liegt landschaftlich idyllisch eingebettet am Fuße der Vorbergzone des Südschwarzwaldes, umgeben von den berühmten Weinbergen, Auggener »Schäf« und »Letten«.
Auggen ist der größte selbstständige Weinort des Markgräflerlandes.
Hier in Südbaden, im bekannten Dreiländereck (Deutschland – Schweiz – Frankreich), im Herzen des Markgräflerlandes, finden Sie eine einzigartige Kulturlandschaft. Die Menschen sind freundlich und aufgeschlossen, eine ganz besondere Gastfreundschaft erwartet Sie. Hier erleben Sie Lebensqualität pur!
Unsere Region bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, sowohl kulturell, wie auch kulinarisch. Lassen Sie sich von der Badischen Küche verwöhnen und genießen Sie die Spitzenweine aus Auggen, zum Beispiel bei einer Weinprobe im Winzerkeller Auggener Schäf.
Ihnen liebe Besucherinnen und Besucher, wünsche ich viel Freude bei der Erkundung unserer historischen Weinbaugemeinde, welche erstmals im Jahre 752 urkundlich erwähnt wurde.
Sollten Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben, so wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung.
Ulli Waldkirch
Bürgermeister